Containerdorf Eygelshovener Straße, Rodenkirchen

Containerdorf Eygelshovener Straße, Rodenkirchen

(letzte Station vor der eigenen Wohnung)

Um schnell Wohnraum für die Flüchtlinge in Köln zu schaffen, wurden von der Stadt gebrauchte Wohncontainer aus den Niederlanden gekauft, die vorher als Studentenwohnheime gedient haben. Sie wurden auf einem noch unbebauten Teil des Baugebietes Sürther Feldes aufgestellt. Seit Ende März 2016 sind dort überwiegend Familien und Alleinerziehende eingezogen. Mittlerweile wohnen in den Container 350 geflüchtete Menschen, von denen die Hälfte Kinder sind.

Eine Containereinheit besteht aus zwei Räumen, es gibt ein eigenes Bad mit Duschbadewanne und Toilette. Die Bewohner versorgen sich selbst und können in Gemeinschaftsküchen kochen. Auf dem Gelände gibt es einen sehr schönen Spielplatz, Tischtennisplatten und Basketballkörbe. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich die Diakonie Michaelshoven und die Gesamtschule Rodenkirchen. Die Container sollen nach derzeitiger Planung bis zu fünf Jahre lang an dieser Stelle stehen bleiben.

Es gibt 2 Container in denen es möglich ist, Angebote in Bildung und Freizeit anzubieten. Dort wird regelmäßig ein ehrenamtliches Sprachförderangebot mit Kinderbetreuung angeboten. Eine kleine Fahrradwerkstatt im Freien wird von einem Ehrenamtlichen einmal die Woche geführt.

Ansprechpartnerin der Diakonie Michaelshoven: Marina Walch (M.Walch@diakonie-michaelshoven.de).

Link: http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/soziales/koeln-hilft-fluechtlingen/rodenkirchen-fluechtlingsunterkunft-eygelshovener-strasse