Quelle: Zeitungsartikel Kölnische Rundschau 04.09.2018 Stadtteil

Café Fuga feiert Geburtstag

Am 2. November 2016 feierte das Café Fuga sein einjähriges Bestehen. Das Willkommenscafé der besonderen Art wird von WiSü organisiert und findet jeden ersten Mittwoch im Monat in der Wabe (katholisches Pfarrheim St. Josef, Siegstr. 56 in Rodenkirchen) zwischen 15.00 Uhr und 17.30 Uhr statt.

Für viele Bürger und Bewohner der Flüchtlingsunterkünfte im Rheinbogen ist das Café Fuga längst zu einer festen Institution geworden – als Ort, an dem man sich begegnet und austauschen kann. Freundschaften wurden geschlossen. Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei stets im Vordergrund. Wir danken allen treuen Besuchern und freuen uns auf weitere spannende Nachmittage.

Öffentliche Besichtigung der Unterkunft Eygelshovener Straße

Die Flüchtlingsunterkunft in der Eygelshovener Straße steht kurz vor der Eröffnung: Voraussichtlich in der zweiten Maiwoche werden die ersten Bewohner ihr neues Zuhause beziehen können. In den 232 Containern können bis zu 390 Menschen untergebracht werden. Die Wohncontainer stammen aus den Niederlanden und wurden dort zuvor an Studenten vermietet. Jeder Wohncontainer ist so groß wie ein kleines Appartement mit Bad, und für jeweils acht Wohnungen steht eine Küche zur Verfügung.

Um einen Eindruck von der Unterkunft zu vermitteln, lädt die Diakonie Michaelshoven und die Stadt Köln alle Nachbarn und Interessierten ein zur:

  • „Öffentlichen Besichtigung Eygelshovener Straße“
  • am 29. April von 14 Uhr bis 16 Uhr (14.00 Uhr offizielle Begrüßung, dann Führung in Kleingruppen)
  • Eygelshovener Straße 33, 50999 Köln-Rodenkirchen
Bürger wollen bunte Beete

Bürger wollen bunte Beete

 

Pflanzaktion iBlumenbeete Hauptstraße Rodenkirchenn Rodenkirchen am Samstag, den 7. Mai 2016 um 10 Uhr

Die zehn Blumenbeete am Rathaus Rodenkirchen und auf der Hauptstraße werden wieder neu bepflanzt.  Dazu gehören auch die Blumentöpfe vor dem Rathauseingang und die Mauerbepflanzung der Tiefgarageneinfahrt des Rathauses. Diesmal werden auch Flüchtlinge, die in Rodenkirchen untergebracht sind, mithelfen. Kommen Sie mit einem Schäufelchen, für den Kaffee sorgt wie immer die Buchhandlung Köhl.

Ausstellung der WiSü Kunst AG

Im Rahmen der 14.  Kunstmeile Rodenkirchen stellen Teilnehmer der WiSü Kunst AG ihre Bilder, die im Rahmen der gemeinsamen Projektarbeit “Offenes Atelier” entstanden sind, aus. Die Werke sind am 16.04.2016  von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr am Stand der Diakonie Michaelshoven, Erdgeschoss im “Sommershof”, Hauptstr. 71 in Köln-Rodenkirchen zu sehen.

Der Frühling im Kunstlied – Benefizkonzert

 

WiSü und Café Fuga laden zu dem Benefizkonzert “Der Frühling im Kunstlied” mit Susanne Graf (Sopran), Mark Hohn (Klavier) und Prof. Dr. Jürgen Bennack (Moderation) ein.

  • Wann ? Samstag, 16. April um 16:00 Uhr
  • Wo? Pfarrsaal St.Remigius, Sürther Hauptstraße 130a, 50999 Köln

Programm

Das Programm beinhaltet vorwiegend Lieder, in denen die Jahreszeit Frühling eine besondere Rolle spielt, beispielsweise von Wolfgang Amadeus Mozart „Sehnsucht nach dem Frühlinge” und „Das Veilchen” nach einem Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe. Von Franz Schubert wird unter anderem „Frühlingsglaube” (Ludwig Uhland) und von Robert Schumann „Frühlingsgruß” (Hoffmann von Fallersleben) aufgeführt. Felix Mendelssohn-Bartholdy hat mit dem Gedicht „Gruß” von Heinrich Heine eine zarte, frühlingshafte Komposition in nur fünfzehn Takten geschaffen. Das Konzert endet mit zwei Liedern von Johannes Brahms.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Wir bitten Sie aber herzlich um eine Spende zugunsten der Flüchtlingshilfe Köln-Süd.

In Anschluss besteht bei einem kleinen Imbiss und Getränken die Gelegenheit zum Gespräch, beides organisiert von WiSü und Café Fuga.

 

 

Informationsveranstaltung zu den neuen Unterkünften in der Eygelshovener Straße und Ringstraße (Rodenkirchen)

Ab dem 1. März 2016 werden in den ehemaligen Volvo-Bürogebäuden in der Ringstraße die ersten Flüchtlinge einziehen. Die Belegung soll innerhalb von 4-6 Wochen von 150 auf 450 Personen steigen. Ende März bzw. Anfang April sollen die Wohncontainer in der Eygelshovener Straße bezugsfertig sein, in denen 320 bis max. 400 Flüchtlinge untergebracht werden. Die Container sollen nach derzeitiger Planung bis zu 5 Jahre lang stehen. In beide Unterkünfte werden überwiegend Familien einziehen. Die Betreuung und die Versorgung der Flüchtlinge werden durch die Diakonie Michaelshoven übernommen.

Die Stadt Köln bietet für Anwohnerinnen und Anwohner zwei Informationsveranstaltungen an:

  • Für die Unterkunft Ringstraße: Montag, 29. Februar 2016, 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) im Gymnasium Rodenkirchen, Sürther Straße 55
  • Für die Unterkunft an der Eygelshovener Straße: Dienstag, 1. März 2016, 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) in die Aula der Gesamtschule Rodenkirchen, Sürther Straße 191.

Weitere Informationen zu den Flüchtlingsunterkünften in Rodenkirchen und Sürth finden Sie hier.

Presseerklärung der Stadt Köln

Willkommensfest für Flüchtlinge in Rodenkirchen

Diese Woche sind 130 geflüchtete Menschen in der Notaufnahme der Turnhalle Mainstraße in Köln-Rodenkirchen angekommen, die vom Roten Kreuz geleitet wird. Das Aktionsbündnis „Willkommen in Sürth“ (WiSü) und die Bürgervereinigung Rodenkirchen möchten sie mit einem Fest willkommen heißen und laden dazu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit den Grundschulen Grüngürtelschule und Ernst-Moritz-Arndt Schule und den Helping Hands Köln Süd und wird unterstützt von der Rheinflanke. Die Flüchtlinge erhalten zur Begrüßung Willkommens-Taschen. Außerdem wird es Musik von Haleb Colonia und ein Programm für Kinder geben.

Das Willkommensfest findet statt:

am Sonntag, den 20. Dezember 2015 zwischen 14.00 und 16.00 Uhr
auf dem Schulgelände der Grüngürtelschule, Mainstraße 75, 50996 Köln-Rodenkirchen

Wir freuen uns, Sie bei dem Willkommensfest zu begrüßen, und möchten Sie bitten, den Termin – falls möglich – in Ihre Veranstaltungshinweise aufzunehmen.


 

Pressekontakt

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: Claudia Roche
Tel. 0170/838583

Herzliche Grüße Ihr WiSü-Team

Die Heimleitung bittet von Kleider – und Sachspenden abzusehen. Wer helfen möchte, kann sich an das WiSü-Team (info@wisue.de) wenden. Weiterführende Informationen zur Initiative erhalten Sie auf www.wisue.de.

„Nicht die alten Fehler bei der Integration wiederholen“

Sürther Dialoge mit Navid Kermani und den Helping Hands Köln Süd

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Erzengel-Michal-Kirche am vergangenen Freitag zur vierten Veranstaltung der Reihe „Suürther Dialoge“. Eingeladen hatte das Bündnis „Willkommen in Sürth“ (WiSü) unter dem Motto „Wenn Morgenland auf Abendland trifft – Flüchtlinge im Kölner Süden“.

Eindrücklich schilderte der in Köln lebende Schriftsteller und Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels Navid Kermani Erlebnisse von seinen Reportagereisen entlang der Fluchtrouten durch Griechenland und die Türkei: „Es gibt Momente, die bleiben einem immer in Erinnerung. Beispielsweise, wenn eine ganz einfache Flasche Wasser jemanden vor Dankbarkeit auf die Knie gehen lässt.“ Auch die Rodenkirchener Studentinnen Bianca Groos und Lara Brovot berichteten aus eigener Erfahrung. Im September waren sie nach Kos gereist, um ankommenden Flüchtlingen zu helfen. „Wir standen am Strand mit Handtüchern, Decken und Nahrungsmitteln. Die Menschen kamen aus dem Wasser – Männer, Frauen, Kinder – alle pitschnass und unterkühlt“, erzählten die Studentinnen.

Wichtiges Thema des Abends war auch die Flüchtlingssituation in Köln. Marina Walch, Ehrenamtskoordinatorin für die Flüchtlingshilfen der Diakonie Michaelshoven, informierte über den geplanten Einzug mehrerer Hundert Flüchtlinge in den südlichen Stadtteilen Kölns und rief dazu auf, die Flüchtlinge in der eigenen Nachbarschaft kennenzulernen und mit Freizeitaktivitäten deren Integration zu fördern. „Wir dürfen nicht die Fehler früherer Einwanderungswellen wiederholen, beispielsweise fehlende Sprachförderung“, bestätigte Navid Kermani. „Außerdem sitzen die Flüchtlinge hier erst einmal lange in ihrer Unterkunft und warten. Da fängt die Langeweile an. Auch dagegen muss man etwas tun!“ Schon Kleinigkeiten wie eine Einladung zum Kaffeetrinken oder gemeinsamer Sport machten hier einen großen Unterschied.

Auch aktuelle politische Themen wie der Familiennachzug oder das deutsche Asylrecht wurden an diesem aufschlussreichen und eindrucksvollen Abend diskutiert. Durch das Programm führte Deutschlandfunk-Moderatorin Jule Reimer.


Zum Hintergrund

Willkommen in Sürth (WiSü) e.V.

Willkommen in Sürth – WiSü ist ein Aktionsbündnis von Bürgerinnen und Bürgern aus Sürth und den umliegenden Stadtteilen. Die Initiative gründete sich als Reaktion auf die bekannt gewordene Planung eines Flüchtlingswohnhauses in Sürth mit dem Ziel, die Flüchtlinge hier willkommen zu heißen. WiSü ist überparteilich und überkonfessionell; wir suchen eine breit aufgestellte Zusammenarbeit mit der Stadt Köln, den ansässigen Kirchen und Vereinen, weiteren örtlichen Organisationen und Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus Sürth.

Navid Kermani

Navid Kermani wurde 1967 als Sohn iranischer Eltern in Siegen geboren und lebt als freier Schriftsteller in Köln. Er ist habilitierter Orientalist, Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste (Klasse der Künste) sowie der Hamburger Akademie der Wissenschaften. 2015 gewann er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Kermani äußert sich immer wieder öffentlich zu aktuellen politischen Debatten.

Helping Hands Köln Süd

Im September dieses Jahres reisten die drei Kölner Studentinnen Janina Schröder, Bianca Groos und Lara Brovot nach Kos. Am Strand der griechischen Insel nahmen die Rodenkirchenerinnen ankommende Flüchtlinge in Empfang und versorgten sie mit dem nötigsten. Sach- und Geldspenden hatten sie zuvor in Köln eingesammelt. „Unser Aufenthalt auf Kos war für uns der Startschuss, mehr zu tun“, sagt Bianca Groos. Deshalb haben die Studentinnen gemeinsam mit weiteren Unterstützern den Verein Helping Hands Köln Süd ins Leben gerufen, der sich gerade noch in der Gründungsphase befindet. Ziel ist es, auch weiterhin direkt vor Ort Flüchtlingen zu helfen.

Flüchtlinge im Kölner Süden – Wenn Morgenland auf Abendland trifft

Flüchtlinge im Kölner Süden – Wenn Morgenland auf Abendland trifft

Im Gespräch mit Navid Kermani

 

Das Aktionsbündnis Willkommen in Sürth lädt herzlich ein zur nächsten Veranstaltung der Reihe „Sürther Dialoge“. Unter dem Motto „Flüchtlinge im Kölner Süden – Wenn Morgenland auf Abendland trifft“ kommen wir ins Gespräch mit Navid Kermani, Schriftsteller und Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels 2015, sowie mit Vertreterinnen der Helping Hands Köln Süd. Gäste erhalten außerdem Informationen über die aktuelle Flüchtlingssituation in den südlichen Stadtteilen Kölns. Durch den Abend führt Deutschlandfunk-Moderatorin Jule Reimer. Musikalisch begleitet wird das Programm von Monika Overbeck und Birgit Heinemann. Die Veranstaltung findet statt
am Freitag, dem 11. Dezember 2015
von 20 bis 22 Uhr
in der Erzengel-Michel-Kirche
Pfarrer-te-Reh-Straße 7,
50999 Köln-Michaelshoven

Einlass: 19.30 UhrDer Eintritt ist kostenlos. Die Platzzahl ist begrenzt.

 

Link zum Flyer

Café Fuga öffnet im November

Ein neuer Ort der Begegnung im Zeichen der Willkommenskultur

Ressourcengruppe

Die Gruppe „Ressourcen“ der Aktionsgemeinschaft „Willkommen in Sürth“ hat sich einen Begegnungsort der besonderen Art ausgedacht: das Café Fuga. Jeden ersten Mittwoch im Monat, beginnend mit dem 4. November, öffnet das Café Fuga im katholischen Pfarrheim „Wabe“ in der Siegstr. 54 in Rodenkirchen. Geflüchtete Menschen und interessierte Bürger begegnen sich dort in entspannter Atmosphäre und lernen sich kennen.

Ziel ist es, Berührungsängste und Unsicherheiten abzubauen und einer schnellen Integration Hilfestellung zu leisten. Neben der Unterstützung, die sich am Bedarf der Flüchtlinge orientiert, planen die Organisatoren auch gemeinsame Aktivitäten. Es soll eine Informations- und Vernetzungsplattform geschaffen werden, die Möglichkeiten der Unterstützung und Hilfestellung sowohl für Flüchtlinge als auch für hilfswillige Bürger aufzeigt.

Die Basis der aktiven Vernetzungsarbeit ist die Kooperation mit den Initiativen des Kölner Südens, den Bürgervereinen, den karitativen Trägern sowie den Leitungen der Flüchtlingsunterkünfte und den umliegenden Kirchen. Die katholische Kirche im Rheinbogen stellt die „Wabe“ kostenlos zur Verfügung und das Café Fuga öffnet jeden ersten Mittwoch im Monat von 15.00 bis 18.00 Uh.

 

Ansprechpartner: Dr. Ellen Behnke und Monika Wilke (info@wisue.de)