Unterkunft Ringstraße Rodenkirchen

 

Unterkunft Ringstraße Rodenkirchen

 

Unterkunft Ringstraße Rodenkirchen (Notaufnahme)

(Leergezogen zum 20.12.2019)

Das ehemalige Volvo-Gebäude in der Rodenkirchener Ringstraße wurde von der Stadt Köln für drei Jahre – bis zum 31.12.2018 – angemietet und nun kurzfristig bis 31.12.2019 verlängert.Am 20.12.2019 wurde die Unterkunft geschlossen, die Bewohner wurden in die Unterkünfte Josef-Kallscheuer-Straße  in Sürth und in den Kalscheurer Weg nach Zollstock.

Betreut wurde die Notaufnahme von der Diakonie Michaelshoven. Seit März 2016 war die Ringstraße im ständigen Belegungswechsel mit ca. 500 Menschen bewohnt, die Hälfte davon Kinder. Vor allem Menschen, die aus den verschiedensten Gründen nicht mehr in einer Turnhalle leben konnten, erhielten hier einen eigenen, verschließbaren Raum.

Unter den Bewohnern befanden sich z. B.:allein reisende Frauen mit Kindern, Hoch- bzw. Risikoschwangere oder Menschen mit Kriegsverletzungen und Behinderungen. Für ihre Betreuung ist der doppelte Personalschlüssel an Sozialarbeitern (zwei Sozialarbeiter für 80 Menschen) und eine Krankenschwester eingestellt worden.

Die Menschen lebten als Familie oder als Paar in einem Raum. Es standen Sammelduschen und gemeinsame Toiletten auf den Fluren zur Verfügung. Die Essenausgabe erfolgte in Schichten in der Mensa. In dem Sandkasten von vier mal vier Metern und auf einer gepflasterten Fläche die durch das Engagement von TÜV Rheinland im Rahmen eines  freiwilligen Tages  mit einem kleinen Verkehrsparkour, Hüpfe Kästchen, Schachbrett und Mühlespiel bemalt wurde, konnten die Kinder spielen.

Im Mai 2017 wurden von der Stadt Köln zusätzliche Gemeinschaftsräume im vorderen unbewohnten Gebäudetrakt parallel zur Ringstraße geschaffen werden. Hier können Ehrenamtliche von WiSü und der Diakonie Michaelshoven, sowie Freizeitpädagogen der Diakonie Michaelshoven gemeinsam die Gemeinschaftsräume nutzen.

Die WiSü-Angebote wie die HandarbeitsAG, die Fahrradwerkstatt, sowie die Sprachförderung fanden in diesen Räumen zu den verschiedensten Zeiten statt.

Die Freizeitpädagogen boten ein fast tägliches Angebot für Kinder und Jugendliche für die verschiedensten Altersgruppen an.

Das Jugendzentrum Weiß, die Rheinflanke, die Bildungssache e,V., sowie verschiedene externe Projekte boten in der Unterkunft ebenfalls regelmäßige Angebote zum Thema Bildung und Freizeit an.

Ansprechpartnerin bei der Diakonie Michaelshoven: Marina Walch (M.Walch@diakonie-michaelshoven.de).

Link: http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/soziales/koeln-hilft-fluechtlingen/rodenkirchen-fluechtlingsunterkunft-ringstrasse