Quelle: Zeitungsartikel Kölnische Rundschau 04.09.2018 Stadtteil

Der Ursprung

Der Ursprung (erstes Treffen Nov.2013)

Willkommen in Sürth – WiSü ist ein Aktionsbündnis von Bürgerinnen und Bürgern aus Sürth und den umliegenden Stadtteilen. Die Initiative gründete sich als Reaktion auf die bekannt gewordene Planung eines Flüchtlingswohnhauses in Sürth mit dem Ziel, die Flüchtlinge hier willkommen zu heißen. WiSü ist überparteilich und überkonfessionell; wir suchen eine breit aufgestellte Zusammenarbeit mit der Stadt Köln, den ansässigen Kirchen und Vereinen, weiteren örtlichen Organisationen und Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus Sürth.

Unsere Ziele

Wir möchten die künftigen Flüchtlinge willkommen heißen. Ziel ist es, ein harmonisches, offenes und nachbarschaftliches Miteinander zwischen den Bewohnern des Flüchtlingswohnhauses und den Sürthern zu ermöglichen.

Wir beteiligen uns aktiv an den Entscheidungsprozessen von Stadt und Verwaltung bezüglich des Wohnhauses und begleiten diese. Wir sind Anlaufstelle für Fragen aus der Bevölkerung und nehmen ihre Sorgen und Ängste sehr ernst.

Das Team

Das WiSü Koordinationsteam v.l.n.r.: Christoph Bex, Claudia Roche, Manfred Giesen, Monika Wilke, Ingo Mentz, Katja Mentz
Nicht auf dem Bild vertreten: Martina Schütte, Eva Grommes

 

Zu Beginn waren  rund 60 interessierte Bürger aktiv bei WiSü beteiligt und werden dabei von etwa 350 weiteren Sürthern und diversen Schulen und Vereinen unterstützt. Ein sechsköpfiges Koordinationsteam gewährleistet den Informationsfluss zwischen fünf verschiedenen Arbeitsgruppen und hält den Kontakt zu den Stadt- und Verwaltungsvertretern.

 

Wir teilten unsere Idee in fünf Arbeitsgruppen wie folgt auf:

  • Sürther Dialoge
  • Öffentliche Auftritte
  • Denkfabrik
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Ressourcen

 

Und gaben uns somit eine Struktur die sich bis heute(2018) sehr gut bewährt hat.

 

Sürther Dialoge

Diese Gruppe veranstaltet Podiumsdiskussionen, Infoveranstaltungen und Feste. Die Veranstaltungen werden dabei von der Konzeption über Vorbereitung und Organisation bis zur Umsetzung begleitet.

Öffentliche Auftritte

Die Gruppe beschäftigt sich mit allen Veranstaltungen, die zum Thema Flüchtlingswohnhaus in Sürth und Umgebung stattfinden werden. Sie bereitet sich dafür vor und entwickelt Konzepte, wie sich WiSü zu einzelnen Fragestellungen positioniert.

Denkfabrik

Die Denkfabrik macht sich bereits heute Gedanken darüber, mit welchen Maßnahmen die künftigen Bewohner des Flüchtlingswohnhauses schnell und zielführend in die Sürther Gemeinschaft integriert werden können. Die Gruppe entwickelt hierfür in Abstimmung mit bestehenden Flüchtlingswohnheimen Konzepte, die ggf. auch auf andere Flüchtlingsprojekte angewendet werden können.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Diese Gruppe entwickelt ein PR-Konzept, das für alle Bereiche von WiSü angewendet wird. Sie ist zuständig für die Produktion von Flyern und weiteren Werbemitteln und zeichnet verantwortlich für Inhalte, Gestaltung und Betrieb des Internetauftrittes von WiSü. Weitere Aufgabe ist der Kontakt zu den Medien.

Ressourcen

Es haben sich bereits einige hilfsbereite Bürger bei WiSü gemeldet, die sich aktiv engagieren und einbringen möchten, wenn die Flüchtlinge in Sürth eintreffen werden. Die Gruppe Ressourcen hält Kontakt zu ihnen, informiert regelmäßig über die Aktivitäten und versendet einen Newsletter.

Kontakt

Wir freuen uns über jede gewinnbringende Unterstützung! Wer sich an einer der Arbeitsgruppen beteiligen möchte, kann ohne Weiteres mit uns in Kontakt treten. Gerne nehmen wir Sie auch in unseren Verteiler auf: wir informieren regelmäßig per Newsletter über unsere Aktivitäten. Senden Sie uns einfach eine E-Mail.

info@wisue.de

Wir freuen uns auf Ihre Hilfe!

Josef-Kallscheuer-Straße

Josef-Kallscheuer-Straße

Baubeginn des Mehrfamilienhauses für Geflüchtete voraussichtlich November 2017
Haben Sie fragen, dann wenden Sie sich an info@wisue.de, wir versuchen Ihre Fragen zu beantworten.

Wisü macht weiter!

Wisü macht weiter!

In der vergangenen Woche wurde die Turnhalle, Mainstraße in Rodenkirchen überraschend geräumt. Die seit November 2015 von geflüchteten Menschen bewohnte Notunterkunft steht nach ihrer Renovierung dem Schul- und Vereinssport wieder zur Verfügung.

Die Initiative Wisü-Willkommen im Rheinbogen, die von Beginn an das Team des DRK als Träger der Unterkunft durch zahlreiche Angebote für die neuen Nachbarn ehrenamtlich unterstützt hat, freut sich, dass die Betroffenen nun endlich aus der Turnhalle in etwas bessere Wohnverhältnisse umziehen konnten.

Dennoch hätte sich Wisü für alle Beteiligten eine bessere Information und eine etwas längerfristige Vorbereitung auf die bevorstehende Umzüge gewünscht. So war die Heimleitung völlig auf die Unterstützung ehrenamtlicher Helfer angewiesen, weil von offizieller Seite zunächst keine Hilfe bei der Organisation und Durchführung der Gepäcktransporte zur Verfügung stand.

Viele Wisü-Mitstreiter/-innen haben zu den Menschen, die zum Teil elf Monate in der Halle gewohnt haben, bis zum heutigen Tage eine enge Verbindung. Gerne unterstützt Wisü diejenigen dabei, die zu den Bewohnern der Halle weiterhin Kontakt halten möchten. Die meisten der ehemaligen Hallenbewohner sind nach Weiden in die Ostlandstraße umgezogen.

Wisü möchte sich bei allen Helfern, die von Beginn der Turnhallenbelegung an so unkompliziert, spontan, tatkräftig, herzlich, uneigennützig, durch Weitererzählen oder auch mit Kuchenspenden unsere neuen Nachbarn unterstützt haben, herzlich bedanken.

 

Wisü macht selbstverständlich weiter!

Im Rheinbogen leben in den beiden Unterkünften Ringstraße und Eygelshovenerstraße zur Zeit fast 900 geflüchtete Menschen. Der Bau des Flüchtlingswohnhauses in Sürth soll Ende 2018 fertiggestellt werden. Es gibt viel zu tun.

Das Cafe Fuga bleibt weiterhin unser Begegnungsort der besonderen Art.

Jeden 1. Mittwoch im Monat von 15.00-17.30 Uhr in der Wabe, Pfarrheim der kath. Kirche St.Josef in der Siegstraße 56 statt.

Für Ehrenamtliche findet jeden 2. Donnerstag. 19.00 Uhr ein „Stammtisch“ im Hinger d’r Heck, Wilhemstrasse 58, Rodenkirchen statt.

Hier können sich freiwillige Helfer und diejenigen, die es werden möchten, zwanglos über den aktuellen Stand informieren und Erfahrungen austauschen.

info@wisue.de
www.wisue.de

 

Dr. Ellen Behnke, Monika Wilke, Heike Bläker
Wisü-Orgateam

Aktuelles über uns in der Presse

Hier finden Sie Presseveröffentlichungen zu unserer Auszeichnung.

Kölnische Rundschau | 02.02.2017

 

Kölner Stadtanzeiger | 31.01.2017

#sei-unser-gast – Weihnachtsessen mit Flüchtlingen

Quelle: Veit Otto

Quelle: Veit Otto

 

Unter dem Motto #sei-unser-gast wollen wir Flüchtlingsfamilien und Kölner in der Weihnachtszeit zusammen bringen. Die Idee ist, dass Bürger im Rheinbogen hier ansässige Flüchtlinge zu sich einladen, um gemeinsam zu kochen, zu essen und zu feiern. Teilnehmen können auch Gastwirte aus der Umgebung, die Flüchtlinge in Ihrem Restaurant bewirten möchten.

Wie kann ich mitmachen?

Wenn Du Lust hast mitzumachen, brauchen wir ein paar Informationen von Dir und den weiteren Teilnehmern. Interessenten melden sich einfach mit dem passenden Formular an („Gast werden“ oder „Gastgeber werden“) und schicken es per Email an WiSü. Wir bringen Gäste und Gastgeber zusammen und stellen den Kontakt her. Die Organisation erfolgt in Eigenregie.

Wie läuft das gemeinsame Essen ab?

Das Essen sollte nach Möglichkeit zwischen dem 12.12. und 30.12. stattfinden. Was auf den Tisch kommt und ob das Essen gemeinsam zubereitet wird oder nicht, entscheidet der Gastgeber nach seinen Vorlieben und Möglichkeiten. Dazu bekommt er von uns rechtzeitig die notwendigen Informationen über seine Gäste, z.B. welche Essgewohnheiten zu berücksichtigen sind.

Keine Sorge: Es werden keine kulinarischen Meisterleistungen erwartet, sondern es geht primär um das gemeinsame Erlebnis.

Wir würden uns freuen, wenn viele Ihre Herzen und Wohnungen für unsere neuen Nachbarn öffnen und in der Vorweihnachtszeit ein Zeichen für gelebte Gastfreundschaft setzen.

Ansprechpartner für Fragen:

Veit Otto (Veit.Otto@t-online.de; 0152-26249273)

Hier könnt Ihr Gast werden

Hier könnt Ihr Gastgeber werden

 

Save the date – 23.11.2016 Vortrag zum Thema Fremdenangst

Am 23.11.2016 um 19.00 Uhr wird Susanne Rabe-Rahmann wird zum Thema “Fremdenangst – Angst vor Flüchtlingen und wie die Fremdheit zu überwinden ist” vortragen. Sie ist Leiterin des Fachdienstes Integration und Migration beim Caritas Verband. Die Veranstaltung findet in der Erzengel Michaelkirche in Michaelshoven im Rahmen der Reihe „Rheinbogendialoge“ (vorher: Sürther Dialoge“) statt. Sie wird organisiert von WiSü mit der Unterstützung der Bürgervereinigung Rodenkirchen.

WOHNEN WAGEN! in Rodenkirchen

WOHNEN WAGEN! ist eine Aktion der Kölner Willkommensinitiativen und vieler anderer Unterstützer. Sie möchten auf den Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Köln aufmerksam machen. Dieser betrifft nicht nur geflüchtete Menschen, sondern auch alleinerziehende Mütter und Väter, Familien mit niedrigem Einkommen oder Rentner.

Mit einem für diesen Zweck gestalteten Wohnwagen geht WOHNEN WAGEN! in die Kölner Stadtteile und wird dort gemeinsam mit Alteingesessenen und Neu-Kölnern aktiv. Der Wohnwagen dient dabei als z.B. Werkstatt oder Obdach und macht kreativ auf das Thema Wohnungsnot und Mobilität in der globalen Gesellschaft aufmerksam. Einsteigen können alle, die das Thema Wohnen bewegt.

In Rodenkirchen wird der Wohnwagen an folgenden Terminen Station machen:

  • 9. November 2016 Flüchtlingsunterkunft Mainstraße (16.00 – 18.00 Uhr) verbunden mit einem kleinen Nachbarschaftsfest
  • 10. November 2016 Flüchtlingsunterkunft Ringstraße 40 (16.00 Uhr – 18.00 Uhr) verbunden mit einem kleinen Nachbarschaftsfest
  • 11. November 2016 Flüchtlingsunterkunft Eygelshovenerstraße (16.00 – 18.00 Uhr) verbunden mit einem kleinen Nachbarschaftsfest
  • 12. November 2016 Maternusplatz in Rodenkirchen (10.00 Uhr – 13.00 Uhr)

WiSü sucht für diese Aktionen noch Unterstützung, z.B. bei den kreativen Angeboten für Kinder und Erwachsene aus den Unterkünften oder beim Kinderschminken. Außerdem suchen wir noch eine Fahrerin oder einen Fahrer zum Hinbringen und Abholen des Wohnwagens. Wer helfen möchte, kann sich bitte unter info@wisue.de melden.

Link zu der Aktion WOHNEN WAGEN!

Eröffnung der Fotoausstellung „Die Halle“

Eröffnung der Fotoausstellung „Die Halle“

Quelle: Ulrike Fackert

Quelle: Ulrike Fackert

Die Fotografin Ulrike Fackert hat mit der Unterstützung von WiSü über Monate Bewohner der Turnhalle Mainstraße in Rodenkirchen fotografiert. Entstanden sind großformatige Porträts vor einem weißen Hintergrund. Sie zeigen Menschen an der Schwelle zu einem anderen Leben. Die ausdrucksstarken, berührenden Bilder lassen den Betrachter teilhaben an den persönlichen Schicksalen der Geflüchteten, er spürt das Erlebte und Erlittene, aber auch Hoffnung und Entschlossenheit, vor allem aber die Würde der Menschen.

Die Bilder wurden bereits mit großem Erfolg in Weiß bei dem Fest „Kultur in der Sackgasse” gezeigt und sind nun vom 8. – 25. November 2016 im Bezirksrathaus Rodenkirchen für ein größeres Publikum zu sehen.

Die Ausstellung wird am Dienstag, 8. November 2016 um 15 Uhr im Bezirksrathaus Köln-Rodenkirchen, Hauptstraße 85, 50996 Köln mit einer Ansprache von Bezirksbürgermeister Mike Homann eröffnet.

Informationen zur Fotografin